Aktuelles

Maraton Treh Src in Radenska vom 18.5.2019

 

Zum zweiten Mal nahm ich mit meiner Familie am Vereinsausflug des Club Supermarathon Austria teil. Nach dem ungarischen Keszthely im Vorjahr war heuer das slowenische Radenska das Ziel. In einem Tophotel waren wir und die Clubkollegen bestens versorgt. Am Samstag war Marathontag, wobei für mich der HM mehr als ausreichend war. Wie im Vorjahr hatte ich nämlich nur wenige lange Trainingsläufe absolviert. Daher setzte ich mein Ziel mit "Durchlaufen" niedrig an. Nachdem ich im Gegensatz zum Vorjahr diesmal im Vorfeld nicht krank war, gelang mir dies. Lediglich bei einer längeren Steigung zwischen KM 17 und 18 entschied ich mich bewusst für ein ganz kurzes Gehen. Insgesamt ist die Strecke mit moderaten Aufs und Abs bestzeitentauglich. Auch das Wetter war mit 11 Grad zur Startzeit um 9.00 Uhr und Windstille läuferfreundlich. Sehr freundlich waren auch die Zuschauer an der Strecke: Sie schauten nicht nur zu, sondern feuerten auch tatkräftig an. Das ist mir bereits vor Jahren beim HM in Ljubljana genauso positiv aufgefallen. Nach 2:11:49 h war ich bei dieser Traditionsveranstaltung im Ziel und freute mich, dass nur kurz danach meine Schwägerin Sonja ebenfalls finishte, mit der ich in Keszthely noch gemeinsam über die Ziellinie laufen konnte. Bei der abendlichen Nachbesprechung mit den zahlreichen Clubkollegen endete dieser bestens organisierte Vereinsausflug. Mein 20. Auslandsrennen wird mir in durchwegs positiver Erinnerung bleiben.

Round Table Benefizlauff in St. Pölten vom 28.4.2019

 

Mein erster Rennauftritt in St. Pölten ließ noch etwas länger auf sich warten als der in Innsbruck. Der Grund dafür war nicht die lange Anreise - die beträgt nämlich nur etwas mehr als eine Stunde. Ich hatte mich jahrelang auf den Halbmarathon fixiert, wovon in St. Pölten relativ selten einer angeboten wurde und wenn dies der Fall war, hatte ich Terminprobleme. Daher fuhr ich jetzt zwei Wochen nach Innsbruck kurzentschlossen in die niederösterreichische Landeshauptstadt. Der dortige Round Table Benefizlauf wurde bereits zum 19. Mal ausgetragen und war bestens organisiert. Mehr noch: Von der Startnummernausgabe, über die Streckenposten, die Ziellabe bis hin zur Chiprückgabe hatte jeder Helfer ein paar freundliche Worte extra übrig, was mich freute. Selbst die prompte Aktualisierung der Veranstaltungswebsite auch noch nach der Veranstaltung war top! Zu meinem Lauf ist festzuhalten, dass ich diesen als Trainingslauf für meinen bevorstehenden HM in Radenska nutzen wollte. Kurz nach dem Start überholten mich zwei Damen mit Kinderwägen, an die ich mich anhängte und denen ich bis zum Schluss folgte - ein Novum in meinem 144. Rennen! Die Strecke im Regierungsviertel und entlang der Traisen ist sehr flach und bis auf eine kürzere Schotterpassage komplett auf Asphalt. Wetterglück hatte ich wie auch in Innsbruck nicht: windige und mit 12 Grad kühle Verhältnisse waren zu bewältigen. Diese machten der Freude meines Finishs in der 8. von 9 österreichischen Landeshauptstädten aber natürlich keinen Abbruch! Auf meiner To-Do-Liste fehlt jetzt nur mehr die Mozartstadt.

Happy Run in Innsbruck vom 14.4.2019

 

Eine langersehnte Renndestination konnte ich mit Innsbruck endlich absolvieren. Gedauert hat es mit der Tiroler Landeshauptstadt für mich deshalb so lange, da die Anfahrt von Eisenstadt 5 Stunden beträgt und ich dies mit einem Urlaub kombinieren wollte. So war es nicht verwunderlich, dass es wieder einmal ein Rennen an einem Palmsonntag wurde. An diesem Tag bin ich u.a. auch schon in Nizza, Limassol, New York und, und, und gelaufen. Heuer wurde der Happy Run (größter Benefizlauf Tirols) am Sonntag vor Ostern ausgetragen. Ich entschied mich für die Viertelmarathondistanz, da mir für einen HM das nötige Training aufgrund einer Bronchitis in den Wochen davor fehlte. Selbst für die 10,5 KM waren meine Ansprüche gering. Ich wollte lediglich unter einer Stunde bleiben. Am Morgen des Rennens bekam ich von einem befreundeten Innsbrucker Rechtsanwalt einen Anruf, der mir überraschend seine Pacemakerdienste anbot. Nachdem wir die ersten Kilometer jeweils rund 10 Sekunden schneller als im geplanten Schnitt liefen und mein Lauffreund und Pacemaker nicht locker ließ, kamen wir mit 57:55 min letztendlich deutlich früher als von mir erwartet ins Ziel. Nichtsdestotrotz konnte ich den Lauf vom Anfang bis zum Schluss genießen. Die fast permanent entlang des Inns verlaufende Strecke war für mich auch bei sehr kühlen 7 Grad ein Erlebnis!